• Claudia Brose

Stehst du auf Oberflächlichkeit, mangelnde Qualität und fehlende Sinnhaftigkeit?



photo © claudia brose | dolomiten


Qualität scheint nicht mehr so wichtig.

Vieles bleibt oberflächlich.

Keiner hat Zeit für irgendwas.

Zusammenhänge herzustellen dauert zu lange.

Es fehlt die Ruhe, auf unser Gegenüber einzugehen.

Zu „busy“, um Freundschaften zu pflegen oder eine Auszeit mit dem/r Partner/In zu nehmen.


Kommt dir das bekannt vor?


Und WARUM verhalten wir uns so?


Weil alles schneller gehen muss.

Weil es zu lange dauert, sich tiefer in etwas einzuarbeiten.

Weil es billiger ist, sich mit geringerer Qualität zufrieden zu geben.

Weil es zu umständlich ist zu versuchen, sich erst ein größeres Bild der Lage zu machen.

Weil es praktischer ist, erst zu reagieren und hinterher nochmal darüber nachzudenken. Oder das Reflektieren gleich ganz zu lassen.

Weil es so einfach ist, wenn uns jemand sagt, was wir denken und tun sollen, anstatt sich selbst die Gedanken zu machen.


Wirklich? So möchten wir leben?


Möchten wir uns mit Oberflächlichkeit, mangelnder Qualität und fehlender Sinnhaftigkeit zufriedengeben?

Haben wir nicht öfters das Bedürfnis, mal einen Gang runter zu schalten?

Fällt es uns überhaupt noch auf, wie nachlässig und unaufmerksam wir agieren?


Stress macht uns taub für den Moment des Lebens, den es zu leben und zu genießen gilt, hier und jetzt, denn der ist einzigartig, einmalig und unwiederbringlich“, erklärt Herbert Fechter „Das Geheimnis von Shaolin.

Was hilft?


Seiner Aufmerksamkeit mehr Aufmerksamkeit schenken.


Unsere Aufmerksamkeit kann als Türsteher fungieren. Das gibt uns die Freiheit, mehr auf unsere Gedanken zu achten und grenzt uns von der täglichen Informationsflut ab, welche zunehmend als Stress empfunden wird.


Das gründliche Nachdenken darf ruhig öfter stattfinden. Denn in einer komplexen Wissensgesellschaft brauchen wir Vernunft und Geduld als Gegenpol zu Neuigkeiten und Sensationen, mit denen wir täglich bombardiert werden.


Es ist unsere Entscheidung, ob wir dem Zeitdruck und der Arbeitslast die Macht über uns geben. Wenn wir kompetenter mit dem umgehen, was uns das Leben schwer macht, dann behalten wir die Oberhand.


Unser Leben ist wie ein Spiegel unserer Entscheidungen. Wir treffen eine Auswahl, auf was wir uns fokussieren oder auf wen oder was wir uns einlassen wollen. Oder haben wir so den Bezug zu uns selbst verloren, dass wir nicht mehr wissen, was gut für uns ist?


Denn – worum geht es eigentlich am Ende des Tages? Am Ende unserer Reise?


Es geht um unsere Lebensqualität und die Art und Weise, wie wir unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen und unserem Planeten gestalten, ganz zu schweigen, von dem Maß an Wohlbefinden, innerer Balance, Zufriedenheit und Ganzheitlichkeit, das wir in unserem Alltag gewinnen können.“

So beschreibt es Jon Kabat-Zinn, Medizin Professor (Emer.) und Begründer des MBSR (mindfulness-based stress reduction) Programms.


Wir können uns ruhig trauen, unsere eigene Welt zu definieren und uns bewusst machen, wie uns Stress, Hektik und Sensationen in der Hand haben. Und uns dagegen entscheiden.


Oder ziehst du Oberflächlichkeit, mangelnde Qualität und fehlende Sinnhaftigkeit vor?


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