• Claudia Brose

Wie dich deine Glaubenssätze beeinflussen

photo © claudia brose | Hiroshima, Japan 2011

Positive und negative Glaubenssätze beeinflussen unser Handeln.


An welchen positiven oder negativen Sätzen hängt sich dein Denken auf?

Es gibt viele Glaubenssätze, die in unserem Gehirn rumspuken und unser Leben bestimmen. Die negativen Glaubenssätze, die uns blockieren und bremsen, lohnen sich zu überdenken und in positive umzuwandeln und im Kopf zu verankern. Also an unserem Mindset arbeiten, wie es heute heißt.

Solche Glaubenssätze gehen von “das schaffe ich nicht” über “das haben wir schon immer so gemacht” zu “das kann ich doch nicht verlangen“ oder „nur wenn man sich kaputt arbeitet, wenig schläft, sich die Gesundheit ruiniert und gestresst ist, ist man wirklich erfolgreich“.


Ob du denkst, du kannst es oder nicht: Du wirst auf jeden Fall Recht behalten.” - Henry Ford

Das was du denkst, bestimmt dein Handeln, deine Herangehensweise. Welche negativen Glaubenssätze hast du privat, bei deiner Arbeit, bei deinem Hobby? Ich schaffe das nicht, weil ich noch nicht gut genug bin. Oder: Ich bin zu langsam, ich hänge den anderen immer hinterher. Vielleicht auch: Ich war noch nie gut mit Technik also lasse ich lieber die Finger davon. Das geht nur schief. Und kürzlich noch gehört: Siehste? Das war doch klar, dass mir DAS (xyz) wieder passiert! So ist es doch immer! Kommt dir hier irgend etwas bekannt vor?


Mach’ dir deine Ziele klar.


Letztendlich geht es darum, dir deines Ziels bewusst zu sein und ein großes Ziel hilft dir dabei, Entscheidungen zu treffen, die dir den Weg ebnen für die jeweils nächsten Schritte, die auf das Ziel zuführen.


Dein WARUM bestimmt alles.


Wie in vielen Bereichen im Leben ist die Fragen nach deinem WARUM der entscheidende Motivator. Erfolgreiche Unternehmen wissen ihr Warum und vermitteln dieses an ihre Mitarbeiter und an die Kunden und überleben so viel länger auf dem Markt als Unternehmen, die nur ihr „Was“ kennen und vermitteln.


Mach dir dein WARUM bewusst, und du geht mit einer anderen Motivation und geistigen Haltung an deine Arbeit. Du kannst dir deinen Satz ins Gedächtnis rufen, warum du diese Arbeit, dieses Projekt verfolgst und an dem Glaubenssatz kann kein anderer rütteln, weil es DEIN Warum ist.


Blockaden, negative Glaubenssätze aufschreiben.


Ein kurzes Brainstorming, einfach mal runterschreiben, was deine negativen Sätze, deine Blockaden, deine Hindernisse sind, ist hilfreich. Eventuell fallen dir in ein paar Tagen noch mehr ein. Bei mir wachsen solche Listen über die Spanne von einigen Tagen, wenn die Frage, wozu ich mir Notizen machen möchte, im Unterbewusstsein weiterarbeitet. Nach ein paar Tagen hast du eine Liste. Und jetzt schreibst du neben jedem negativen Glaubenssatz die positive Variante. Formulier den Satz anders herum. Und wenn bei nächster Gelegenheit ein negativer Satz hochkommt, kehrst du ihn sofort in die positive Variante um. Bis sich das Gehirn, deine Denkweise daran gewöhnt hat. Ist ein bisschen wie Vokabeln lernen.


Umsetzung. Dranbleiben.


So wie wir unsere Muskeln bei Sport trainieren, indem wir regelmäßig und immer dran bleiben mit unserem Training, so können wir unseren Mindset trainieren. Alte Glaubenssätze über Bord werfen und die neuen verankern. Klein anfangen, dran bleiben. Dann klappt es auch, die größeren negativen Glaubenssätze zu überwinden.


Im (Spitzen-)Sport, im Management oder bei der Veränderung ihres Lebens arbeiten Menschen an ihren Glaubenssätzen, an ihrem Mindset, um ihre Ziele und Veränderungen zu erreichen. Das bedeutet tägliche Arbeit an sich selbst. Und der Glaube an dich selbst, dass du dich verändern kannst, dass du dich von deinen negativen Glaubenssätzen lösen kannst. Glaubst du, ansonsten stünden viele der erfolgreichen Sportler, Künstler, Unternehmer heute dort, wo sie jetzt stehen? Es geht!


#mindset #Glaubenssätze #Aufmerksamkeit

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