• Claudia Brose

Wie ein kleiner Ort in Südtirol seine Au­then­ti­zi­tät bewahrt...



Letzte Woche war ich in einem historischen Mühlental Südtirols, das es geschafft hat, seine traditionelle Kultur zu bewahren und mit Besuchern zu teilen. Es gab kaum Handy Empfang, nachts beim zurück gehen zum Parkplatz mussten wir die Smartphone Taschenlampe anmachen, weil es so ungewohnt, komplett dunkel war und die Hingabe, mit der die Einwohner diese entschleunigte Lebensweise weitertragen hat sich beruhigend auf uns ausgewirkt.


Campill oder Lungiarü, der Ladinische Name für den Ort, der in einer Ladinischen Region Südtirols liegt, in einem Seitental des Gadertales, hat sich den vom Österreichischen Alpenverein vergebenen Status eines „Bergsteigerdorfs“ verdient. Es gibt mittlerweile einige Orte im Alpenraum Italiens, Österreichs, Deutschlands und einen in Slovenien, die zum Verbund der Bergsteigerdörfer dazugehören und damit geht einher, dass keine Liftanlagen, keine großen Hotels und kein Damm gebaut werden dürfen. Ein „Museum“ in einer neu gebauten Scheune zeigt eine liebevoll zusammengestellte Sammlung traditioneller Handwerkzeuge, Haushaltsgegenstände, Geräte zur Bewirtschaftung der Felder. Das Leben geht hier einen anderen Rhythmus und damit haben und schätzen sie etwas, wonach sich mittlerweile viele von uns sehen - eine Auszeit von der täglichen Überforderung und permanenten Ablenkung.


Wie geht es dir? Wünschst du dir auch manchmal etwas mehr Abstand von zu viel Ablenkung und mehr Aufmerksamkeit auf das, was dir eigentlich „mehr“ gibt? Wo gehst du dann hin?


Was passiert, wenn du wieder zurück bist? Kannst du die Entschleunigung in dein tägliches Leben einbauen? Falls das schwierig ist, woran liegt das? Schreib in den Kommentar ob und wenn ja, warum es schwierig ist?

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