• Claudia Brose

Wirklichkeit entsteht im Kopf. Schenke deiner Wirklichkeit mehr Aufmerksamkeit


photo © Maria Teneva on Unsplash

Du schaffst dir deine Wirklichkeit aus dem, was du für Tatsachen hältst.


Wirklichkeit entsteht im Kopf. Das beste Negativ-Beispiel dafür können wir ständig in der Politik beobachten. Darauf wollen wir aber nicht weiter eingehen. Hier schauen wir auf die positiven Möglichkeiten, wie wir mit unseren Gedanken unsere eigene Realität erschaffen.


Mit der Fotografie lässt sich das Phänomen gut verstehen. Befinde sich 5 Menschen mit einer Kamera an der gleichen Stelle haben alle die gleichen Elemente oder „Zutaten“ vor ihren Augen. Es werden aber fünf ganz unterschiedliche Fotos entstehen. Das Haus, der Zaun, die Sonne, der Baum und der Bauer, die sich vor der Gruppe befinden, sind Tatsachen und Zutaten für ein Bild. Jedoch wird jeder der Personen diese Tatsachen für sich anders wahrnehmen und entsprechend der eigenen Wirklichkeit ein anderes Foto kreieren als sein Nebenmann.


Ein anderes Beispiel. Zwei Personen werden mit einem Problem konfrontiert und gebeten, eine Lösung zu erarbeiten. Die erste Person glaubt von sich selbst, dass es ihr schwerfällt, Lösungen zu entwickeln. Das ist seine Realität und in der Folge, tut sie sich auch schwer, eine Lösung zu erarbeiten. „Du bist, was du denkst“. Die zweite Person betrachtet sich selbst als eine Person, die Probleme als positive Herausforderung betrachtet und generell fähig ist, Problemlösungen zu finden. Sie sieht sich schon mit einer Lösung in der Hand und wird auch eine Lösung produzieren. Die Tatsache, die Problemstellung, ist für beide Personen gleich. Die Wahrnehmung, die eigene Wirklichkeit, ist bei den beiden Menschen ganz verschieden und entsprechend reagieren sie.


Die Macht unserer Gedanken


Machen wir uns der Macht unserer Gedanken bewusst. Geben wir ihnen mehr Aufmerksamkeit. Tatsachen können wir oft nicht ändern. Entscheidend ist jedoch, wie wir auf sie reagieren und über sie denken.


„It's not what happens to you, but how you react to it that matters.” - Epictetus

Schenken wir unseren Gedanken mehr Aufmerksamkeit dann kann unser Bewusstsein, und nicht unser Unterbewusstsein, darüber bestimmen, wie wir reagieren. Untersuchungen haben herausgefunden, dass sich 88% unseres Gehirns mit den Denkaktivitäten in unserem Unterbewusstsein beschäftigt. Der Schlüssel ist also wofür du dich entscheidest, was du bewusst denken möchtest. Und das hat wiederum Einfluss darauf, was in deinem Unterbewusstsein passiert.


Es liegt also in unserer Hand, wieviel Aufmerksamkeit wir unseren Gedanken geben, um eine Situation in eine Richtung zu lenken, die wir für wirklich halten möchten, weil wir uns damit gut fühlen. „Your reality is what you make it to be.“ (Dr. Walter Doyle Staples). Am Ende des Tages ist es deine Wahrnehmung der Realität, die den Unterschied darin macht, wie du denkst, wie du dich verhältst und die Art und Weise, wie du auftrittst.


Du schaffst dir deine Wirklichkeit aus dem, was du für Tatsachen hältst.

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